Neues Reich für Kinder (NÖN-Beitrag)

Tagesbetreuung und Kindergarten erneuert  Die Kinder erfreuen sich an den neugestalteten Räumen.

Tagesbetreuung Königsteich  

Die Tagesbetreuung nimmt alle Kinder im Alter von null bis 15 Jahren auf. Verena Stöger-Mahr, Julia, Annalena, Rachel Seebauer, Jan und Herbert Harrach.

Foto: Michael Pfabigan

 

WILDENDÜRNBACH:  Am 6. Oktober findet die Eröffnungsfeier für den neuen Kindergarten in Wildendürnbach statt, genutzt wird er aber schon seit 7. Jänner. Das Gebäude, in dem sich der Kindergarten befindet, wurde 1972 neu gebaut, zwischendurch neu renoviert und jetzt erneuert und auf den neuesten Stand gebracht. Im April 2018 übersiedelte der Kindergarten dann in das Dorfzentrum Neuruppersdorf und somit wurden auch einige Kosten gespart, da kein Containerdorf benötigt wurde. In den Weihnachtsferien 2018 durfte die Gruppe zurück nach Wildendürnbach.

„Mir war es ganz wichtig, das Ganze behindertengerecht zu gestalten. Früher hatten wir zehn Stiegen und jetzt ist alles über eine Rampe zugänglich“, sagt Herbert Harrach, Wildendürnbachs Bürgermeister. Da die alten Kellerwohnungen für die Betreuer nicht mehr benötigt wurden, schlug Harrach vor, diese Räume herzurichten und für Tagesmütter zur Verfügung zu stellen.

Neunutzung für alte Kellerwohnungen

Während den Bauverhandlungen entschied man sich, das Kellerabteil als Tageseinrichtung zu nutzen. Dort können alle Kinder im Alter von null bis 15 Jahren untergebracht werden. Diese Einrichtung hat auch geöffnet, wenn der Kindergarten auf Urlaub ist und die Schüler schulfrei haben. Für die Tagesbetreuung wurden zwei Gemeindemitarbeiterinnen aufgenommen und das Prinzip funktioniert völlig unkompliziert, da die Kinder beliebig gebracht und abgeholt werden können.

„Der Kindergarten selbst hat neue behindertengerechte WCs, Aufenthaltsräume für die Betreuer und ebenso ein unkompliziertes System. Die Kinder können genauso ohne Problem gebracht und abgeholt werden“, teilt Harrach erfreut mit. Kindergartenkinder können auch an die Tagesbetreuung übergeben werden. Der Kindgergarten bietet sehr viel Fläche, außerdem einen großen Freiraum und auch eine kleine Bibliothek. Betreut werden dort 60 bis 70 Kinder, welche in drei Gruppen aufgeteilt sind.

Die Investitionskosten betrugen 795.000 Euro, dabei waren 187.000 Euro Förderungen und 215.000 Euro kommen noch vom Land als Zinszuschuss. Es konnte alles ohne Kreditaufnahme finanziert werden, außerdem wurden 3.300 Stunden Eigenleistung erbracht. Gemeindearbeiter waren für die Umzäunung, den Gehsteig, die Parkplätze, die Beleuchtung und den Zugang zur Tagesbetreuung zuständig. Auch viele einheimische Firmen haben beim Bau der Betreuungsstätte ihren Teil beigetragen.

Von Alexandra Krenn

 

 

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